Nachbericht

BOOM am 26.05.2012: unser zweites offizielles Crossgolf Turnier stand an.
Die Bratwurst Open 2012.

Die Vorbereitungen liefen in den letzten Wochen vor dem Turnier wie immer chaotisch nach Plan, doch am Ende war das Gras gemäht, die Ziele aufgestellt, die Bratwürste auf dem Grill und vor allem der Getränkenachschub gerade noch rechtzeitig gesichert. Einem erfolgreichen Turnier stand also nichts mehr im Wege!

Ungefähr 60 Crossgolfer, darunter die Creme de la Creme aus Süddeutschland, hatte sich an unseren Golfplatz des Schmerzes rund um das Sportheim des TSV 1860 Weißenburg versammelt, um sich auf dem offiziellen Vereinsgelände von Crossgolf Franken e.V. zu messen.
Gespielt wurde auf Gras, Asphalt und irgendwas dazwischen; die Signatur-Löcher of Power waren mit Sicherheit Loch 2 und 9.

Bei Loch 2 wurde über das Sportheim in ein 50 cm hohes Betonrohr gespielt. Zwar konnte man auch um das Haus herum spielen, doch wer um den Sieg mitspielen wollte, musste drüber. Das hat zwar nicht immer aufs erste Mal geklappt, aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Bei Loch 9 wurde auf ein lebendes Ziel gespielt: Um das Loch abzuschließen musste Wuschel, ausgerüstet mit Helm, Weizenglas und Nachschub, getroffen werden (an dieser Stelle noch zwei Wörter an Wuschel: Selber Schuld!).

Als Super-Special-Power-Loch gab es einen Longest Drive mit Putter Contest. Wer mit dem Putter über eine knapp 50 Meter entfernte Linie kam, durfte sich einen Schlag vom Gesamtscore abziehen.

Nun zum Turnier:

Das Wetter war perfekt, bis auf den stetigen Wind, der die anspruchsvollen Bahnen noch schwieriger zu spielen machte, als sie es ohnehin schon waren. Einen wahren Crossgolfer beeindruckt das natürlich nicht im Geringsten.

Um den Getränkenachschub für unsere Spitzensportler auf dem Gelände zu sichern, aktivierten wir das offizielle Crossgolf Franken mobile Dopinglabor. Gezogen von verschiedenen Vereinsmitgliedern verkauften wir alles, was das flüssige Crossgolfer-Herz begehrt.

Um 11 Uhr ging das Teilnehmerfeld nach ausführlicher Einweisung der Flightkapitäne auf die erste Runde.
Hier wurde Crossgolf gespielt, gelebt und gelitten.

Nach drei Stunden war die erste Runde vorbei und in der Mittagspause drehte sich alles um die Wurst. Die Bratwurst. Auf Kraut. Oder mit Pommes. Oder in der Semmel. Oder Weggla. Oder Sauer. Oder in allen erdenklichen Farben und Formen!

Um 14.30 Uhr begann die alles entscheidende zweite Runde. Diesmal wurden die Teilnehmer nach dem Score der ersten Runde eingeteilt. Die Besten mit den Besten und die darauf folgenden mit dem Ziel Flights zu schaffen, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen (zum Topscore oder individuellen Zielen). Auch hier wurde Crossgolf gespielt, gelebt und gelitten.
Nach weiteren drei Stunden des crossalen Umgangs und der anschließenden, langwierigen und schwierigen Auswertung (Simon: Das nächste Mal bitte sauber und ordentlich schreiben!) standen die Sieger fest:

Den ersten Platz konnte sich Paul von den Kopffüßlern mit unmenschlichen 49 Schlägen sichern.
Platz zwei ging mit großartigen 53 Schlägen an Klaus ebenfalls von den Kopffüßlern.
Den dritten Platz teilten sich, mit jeweils super 56 Schlägen, Dille von den Porngolfern und Simon von den Kopffüßlern.
Auffallend war, dass zwei von vier Leuten auf dem Podest, darunter der Sieger, wohl noch nichts von Sonnencreme gehört haben. Sonnenbrand als Dopingmittel beim Crossgolf? Mal sehen was die Welt-Anti-Doping-Agentur nach Öffnung der B-Proben dazu sagt.

Die Damenwertung gewann Dana mit nicht allzuschlechten 103 Schlägen.

Der Super-Special-Power-Contest ging an Maxi von den Regensburgern. Er hatte den Längsten.

Der Preis für Crossgolf in einer anderen Welt sicherte sich überlegen Tibor von den Ostalbern. Wie im Profisport üblich, haben wir sicherheitshalber keine Dopingprobe genommen.

Der letzte Platz ging an Barbara aus der Schweiz. Nach fränkischem Brauch bekam Sie einen ganzen Ring Stadtwurst als Trostpreis.

Die erste Teil der After-Show Party fand bei Wein, Weib, Bratwürsten, Homo, Bier und noch mehr Bier auf der Terrasse des TSV Heims statt. Je später der Abend desto mehr die Ausfälle, unter anderem auch unsere Wirtin.
Nachdem das campende Volk sicher zu ihrem Zelt und Wohnmobilen geleitet wurde, begann Teil zwei der After-Show Party in unserem legendären Vereinsheim “Zum Torwart”. Die Erinnerungen verschwimmen zunehmend und wir enthalten uns zur Sicherheit aller weiteren Kommentare. Nur noch so viel: Gewinner der Aftershowparty sind zu gleichen Teilen die Porngolfer Walldorf e.V. und die Kopffüßler Wiesloch e.V. Warum, das wird für immer ein Geheimnis bleiben.

Eine besondere Geste empfingen wir von unseren Freunden den Porngolfern Walldorf e.V.: Wir bekamen ein Freundschaftswimpel überreicht. Danke Jungs, dafür finden wir einen Ehrenplatz!

Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein rundum gelungener Tag und ein fantastisches Turnier war.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern aus München, Nürnberg, Regensburg, Stuttgart, Walldorf, Winetown, Wiesloch, Weißenburg und allen die wir jetzt vergessen haben bedanken. Ihr habt den Tag zu dem gemacht der er war!

Ebenso möchten wir uns bei allen Sponsoren und Unterstützern bedanken:

  • Brauerei Wettelsheimer
  • Cafe Pips
  • Crossgolf Portal
  • Mia Maria
  • Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen
  • StarFM
  • Team Bewirtung (Bine, Wolfi, Madlen und Rado)
  • Team Mähen (Aui, Basti K., Basti W., Ben und Koch)
  • Team Orga (Assi, Ben und Flou)
  • TSV 1860 Weißenburg
  • Wirtshaus Zum Torwart

Die komplette Ergebnisliste gibt es hier, die Fotogalerie hier, den Zeitungsbericht ebenfalls hier und nicht zuletzt die Videos dort.